Die SG Randersacker muss sich im Derby gegen die TG Würzburg mit einem 25:22 geschlagen geben. Es standen die Vorzeichen im Lager der SG von vornherein nicht zum besten,

denn Trainer Jonas Vogtherr stand ein deutlich beschnittener Kader zur Verfügung. Das alljährlich stattfindende Ski-Wochenende konfrontierte mit der Partie in Würzburg. Leider war es der TGW nicht möglich, auch mit viel Vorlaufzeit, das Spiel zu verlegen. So reiste die SGR mit nur einen Auswechselspieler an die Feggrube und nahm den Kampf an.
Den Randersackerer gelang ein furioser Start. Nach einer anfänglich koordinierten Angriffsleistung gelang es der Rumpftruppe um Abwehrchef Matthias Tirre die Hausherren immer wieder vor anspruchsvollen Aufgaben zu stellen. Mit dieser Leistung gelang der SGR erstmals ein Zwei-Tore Vorsprung (4:6). Zahlreiche Abstimmungsprobleme und technische Fehler am Angriff führten dazu, dass die Gastgeber stetig näher kamen und bis 2 Sekunden vor den Seitenwechsel mit 13:11 führten. So kurz vor der Pause bekam der gut aufgelegter Ulrich Neidig (10 Tore) einen Freiwurf zugesprochen den sich Torwart Kevin Scheck nahm. Mit einem platzierten Wurf über die gut stehende Mauer der TGW verkürzte Scheck auf 13:12 zu Halbzeit.
Dort musste Vogtherr vor allem an den Stellschrauben im Angriff drehen, denn die 6:0 Abwehr stand abgesehen von ein paar individuellen Schwierigkeiten auf der linken Seite ordentlich. Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischte der Hausherren, die sich schnell absetzten konnte. Die SG hingegen ließen jegliche Konsequenz im Abschluss vermissen und auch die Absprache zwischen Abwehr und Torhüter funktionierte nur selten. Ein Zwischenstand von 18:15 nach 45 Minuten war die Folge. Auch danach boten die Randersackerer nur spielerisches Stückwerk, aber einer abermals tollen Moral war es zu verdanken, dass man sich bis zur 55. Minute auf ein 22:20 heranarbeiten konnte. Zwei zweifelhafte Zeitstrafen im Schlussspurt der Partie besiegelten die 25:22 - Niederlage. Die Offiziellen fassten die Partie so zusammen: „ So hart es auch ist, aber heute mussten wir uns nur knapp einer Niederlage hingeben. Wir haben zwar gut reingefunden, aber mit zunehmender Spieldauer sah man leider die Probleme durch unseren dezimierten Kader. Nach dem Wiederanpfiff laufen wir konstant einem Rückstand hinterher und schaffen es dann durch eine kämpferische Leistung wieder ranzukommen. Ein Remis wäre heute gerecht gewesen.“

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