Die SG Randersacker unterliegt auf Grund mangelnder Chancenverwertung beim Spitzenspiel in der Sonnenstuhlhalle mit 18:20. Die Randersackerer gingen mit einer dünnen Personaldecke in die Partie.

Uli Neidig fehlte immer noch verletzungsbedingt. Christoph Erlanger und Christian Stauder gingen angeschlagen in die Partie. Da diese Einschränkungen vor allem im Positionsangriff schwer zu kompensieren schienen, wollte man eine geschlossene Abwehrleistung aufbieten, um dadurch immer wieder ins Tempospiel zu kommen. Diese Vorgabe konnte die 6:0-Defensive über weite Strecken auch sehr ordentlich umsetzten. 
Ein ums andere Mal konnten die Hausherren mit ihrem starken Torhüter Kevin Scheck Ballgewinne forcieren. Leider konnte die SGR daraus jedoch viel zu selten Kapital schlagen und vergaben freie Torchancen. Einen entscheidenden Anteil daran hatte der Großlangheimer Torhüter, welcher der entscheidende Mann zum Ende der Partie war. Durch seine Paraden schaffte er es sichtlich die Werfer der SG zunehmend zu verunsichern. 
In der Halbzeitpause (10:11) lobte Trainer Jonas Vogtherr die vorbildliche Abwehrarbeit und machte deutlich, dass man mit einer besseren Abschlussquote zu diesem Zeitpunkt bereits führen hätte können. Bedauerlicherweise taten sich seine Schützlinge auch nach Wiederanpfiff im Abschluss aus dem Positionsangriff sehr schwer. Die Gäste konnten sich durch ihr starkes Umschaltspiel nach technischen Fehlern auf Seiten der SG in der 55. Minute eine 17:19 Führung erkämpfen. 

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In dieser Phase stach vor allem Philipp Hufnagel heraus, der die Mannschaft sowohl offensiv als auch defensiv anführten. In den entscheidenden Minuten nutzte der blitzschnelle Hufnagel zwei technische Fehler aus und brachte den Tabellenführer mit 17:19 in Führung. 
Die entscheidende Szene erfolgte in der 58. Minute beim Stand von 17:18 als die Randersackerer den Ball leichtfertig verloren und Großlangheim im Gegenzug zum 17:19 erhöhte. Im darauffolgenden Angriff schenkten die SGR den Ball erneut her und mit dem Treffer zum 17:20 war das Spiel vorzeitig entschieden. Das Tor zum 18:20-Endstand war nur noch Ergebniskosmetik. „Heute haben wir uns nicht für den aufopferungsvollen und sehr leidenschaftlichen Abwehreinsatz belohnt, da wir eine schlechte Chancenverwertung vorzuweisen hatten. Leider konnten wir auch nicht in Bestbesetzung antreten und dadurch nicht das Niveau in der Offensive abrufen, das nötig gewesen wäre, um hier etwas mitzunehmen! 
Nächster Wermutstropfen ist der Mittelhandbruch von Spielgestalter Sebastian Pfarrer für den die Saison beendet sein wird. Wir wünschen gute Genesung! 

 

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