Der Jahreswechsel eignet sich immer gut, um kurz inne zu halten und das abgelaufene Vorrunde der Saison 2018/19 in der Bezirksliga Süd Revue passieren zu lassen. Da auch bei den Handballherren über die Feiertage der Ball ruht, bietet sich auch hier eine Bestandsaufnahme der Entwicklungen seit dem Saisonbeginn im September an.
Der Blick auf die trockenen Zahlen zeigt, dass die Mannschaft in der bisherigen Saison hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben ist. Mit drei Siegen, einem Unentschieden und vier Niederlagen belegt man zum Jahreswechsel den fünften Platz von neun und findet sich eben nicht, wie gehofft, in der vorderen Tabellenhälfte wieder. Grund hierfür sind vor allem die in Partien gegen direkte Tabellennachbarn verschenkten Punkte, welche in der sehr ausgeglichen Liga besonders schmerzen.
Obwohl man laut Tabelle, mit etwas mehr als 25 Treffern im Schnitt pro Spiel, einen guten Angriff der Liga stellt, ist es zu selten gelungen in der entscheidenden Phase des Spiels – der „crunch time“ –  die Begegnungen für sich zu entscheiden. Die knappen Ergebnisse und das fast ausgeglichene Torverhältnis machen dies deutlich. Prägend waren leider die schmerzliche Heimniederlage gegen die Reserve aus Waldbüttelbrunn (19:36) und die Partie in Ochsenfurt (32:18). Chronischen Personalmangel mussten die restlichen Akteure kräftezehrend ausgleichen.

Dass es auch ganz anders geht, zeigt das absolute Highlight der Hinrunde, das Remis beim zu diesem Zeitpunkt ungeschlagenen Tabellenführer HSV Main-Tauber. In einer Partie in der jeder Spieler nahe an seinem Optimum spielte, behielt man selbst in der letzten viertel Stunde, als es die Gastgeber noch einmal wissen wollten, die Nerven und zeigte die notwendige Kaltschnäuzigkeit in letzter Sekunde.

Positiv fällt das Fazit abseits der Zahlenakrobatik aus, die Stimmung innerhalb der Truppe ist hervorragend und die Motivation sowie das menschliche Miteinander stimmen. Sollten alle Verletzten zum Trainingsauftakt wieder an Bord sein, so kann Trainer Jonas Vogtherr sich auf eine gute Rückrunde freuen.

Die Vorsätze für die Rückrunde sind damit ebenfalls klar umrissen. Zuvorderst soll das Punktekonto aufgebessert werden und die Platzierung zum Saisonende im vorderen Tabellenteil liegen. Hierfür muss spielerisch eine Schippe draufgelegt werden, was konkret heißt die Konstanz im eigenen Spiel über 60 Minuten zu erhöhen und das Potential der breiten Bank besser auszuschöpfen. Weiter wollen wir mit attraktivem Spiel einen Weg finden, die Zuschauer aus Randersacker an den schönen Sonnenstuhl zu ziehen. Mit schnellem Spielfluss und vielen Toren auf Seiten der Mannschaft und einer tollen Begeisterung auf den Rängen sollte diese Vorsätze zu den Heimspielen möglich sein. Wir gewinnen gemeinsam!

Wir, die Vorstandschaft und die Mannschaft der Handballabteilung SG Randersacker, wünschen ein frohes Weihnachtsfest, schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019!

 

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