Im erwartet schweren Auswärtsspiel bewahren die Randersackerer in einer engen Partie die Nerven und gewinnen dank einer exzellenten Abwehrleistung mit 32:32 gegen den HSV Main Tauber einen Punkt.

Mit dem immens wichtigen Punktgewinn in der Ferne verbessert sich die zuletzt stark angeschlagene Moral im Team um Trainer Jonas Vogtherr. 

Der bisherige Tabellenführer HSV Main-Tauber konnte in der Bezirksliga Süd bisher das Feld klar dominieren. In der Regel erzielen die Wertheimer weit über dreißig Tore pro Spiel, so auch gestern Abend. Die Schützlinge von Vogtherr wussten insbesondere in der Abwehr zu gefallen. Antreiber und starker Rückhalt war Torwart Thorsten Wagenbrenner der mit überragenden Paraden den so starken Rückraum der Gastgeber immer wieder entkräftete. Im Angriff sorgte eine gut variable Laufarbeit dazu, dass die anfänglich gespielte 3-2-1 Abwehr der Main-Tauber konsequent ausgehebelt werden konnte. Dies zwang die heimische Bank beim fulminanten Start der SGR mit einer Auszeit in der 8. Minute die Reißleine für die offensive Verteidigung zu ziehen. 

Torwart Thorsten Wagenbrenner

Der Verlauf zeigte, dass der HSV seine Deckungsarbeit umstellte und deutlich verschärfte. Florian Pitzke und Sebastian Pfarrer bekamen dies besonders oft in ihren Aktionen in die Tiefe zu spüren. Über 5:12 und 10:12 war die spielerische Klasse der Gastgeber nicht immer aufzuhalten. Mit einer knappen 14:15 Führung gingen beide Teams in die Halbzeitpause.

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In sich gestärkt starteten beide Mannschaften mit einem starke Abwehrverbund. Jedoch war der Angriff der SG Randersacker so variabel, dass ein schnelles 15:19 in der 34. Minute auf der Anzeigetafel aufleuchtete. Leider schlichen sich technische Fehler auf Seiten der SGR ein, welche mit einfachen Gegentoren bestraft wurden. Ab der 47. Minute beim Stande von 23:23 musste sich die SGR ordentlich strecken, um einen Torerfolg zu erzielen - doch es gelang immer wieder. Ein Hin und Her, ein Auf und Ab zeichnete des Match bis hin zur kuriosen 59. Minute. Flo Pitzke erzielte den Anschluss zum 32:31 in Minute 59:19. Irgendein Gedanke erwog die heimische Bank bei 59:42 eine Auszeit zu nehmen. Trainer Vogtherr dirigierte Christian Stauder in der Pause weit in die HSV-Hälfte. Durch einen technischen Fehler folgte ein schneller Pass doch Andreas Gross auf den schon starteten Chris Stauder und dem 32:32. Äußerst zufrieden und stolz zeigte sich Vogtherr bezüglich der dargebotenen Leistung seiner Akteure. 

Fazit: Es wäre falsch Lobeshymnen auf einzelne Spieler zu singen, jedoch auf das Kollektiv immer! Einigkeit, Willensstärke und Moral sorgten für einen gefühlten Sieg in der Kabine der SG Randersacker.

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